Wann wird wie behandelt?
Unsere Zähne sind ständig in Bewegung. In den ersten Lebensmonaten wachsen die Milchzähne. Im Vorschul- und Grundschulalter fallen die Milchzähne aus und die bleibenden Zähne wachsen nach. Auch danach sind unsere Zähne nicht in Beton gegossen: Da jeder Zahn einzeln mit elastischen Fasern im Knochen verankert ist, bewegen sich unsere Zähne bei jedem Kauen, Atmen und Schlucken. Sie werden bei jedem Öffnen und Schließen des Mundes massiert.

Dieses ständige In-Bewegung-Sein hat im Wesentlichen zwei Konsequenzen: Zum einen wäre sonst keine Kieferorthopädie möglich und wir müssten alle mit unseren Zahn- und Kieferfehlstellungen und deren körperlichen und psychischen Folgeerscheinungen leben. Zum anderen ist damit keine absolute Stabilität im menschlichen Gebiss zu erwarten. Insbesondere die Schlussphase der kieferorthopädischen Behandlung erfordert aus diesem Grund manchmal viel Geduld von den Patienten (und ihren Eltern).

Gerade weil eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung ein langer Prozess ist, arbeiten wir nach einem ganzheitlich orientierten, funktionellen Ansatz. Denn Geduld soll auch belohnt werden. Nur mit diesem Ansatz kann ich alle wachstumsbedingten Faktoren umfassend berücksichtigen sowie kind- und altersgerechte Therapien anbieten.